Heimatkreisarchiv - Marienburg (Westpreußen)

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Heimatkreisarchiv Marienburg
("Marienburg-Archiv")


Das Heimatkreisarchiv befand sich in Hamburg, Angerstraße 33 (Gewerbeschule). Es wurde zuletzt geleitet von Barbara Kiehl.
Der Heimatkreis Marienburg sprach sich beim 40. Bundestreffen vom 26. bis 28. Mai 2017 in Wesel mehrheitlich dafür aus, das Heimatkreisarchiv dem Stadtmuseum Marienburg zu übergeben, falls es keine Möglichkeit gebe, dass das Archiv in Hamburg bleibt.
Ende 2017 wurden Teile des Heimatkreisarchivs – aufgrund eines Schenkungsvertrages – nach Marienburg in die Villa Flatauer (Langgasse) transportiert. Später sollen die Teile in das Alte Rathaus gebracht werden.
Weitere Einzelheiten zu der Verlagerung sind nicht bekannt.
Der Marienburger Heimatkreisvertreter beantwortet seit dem 1. Januar 2018 keine Anfragen zu dem Heimatkreisarchiv.
Rückblick
Das Heimatkreisarchiv bewahrte das historische Erbe der Stadt und des Kreises Marienburg. In dem Archiv befanden sich insbesondere Dokumente, Bilder, Modelle, Bücher, Stadtpläne, Kreiskarten, Landkarten, Medaillen, Orden und die Marienburger Zeitung. Erfasst waren Bereiche wie Wirtschaft, Verkehr, Industrie, Geschichte, Religion und Marienburger Persönlichkeiten. Wichtige Themen waren auf Wandtafeln dargestellt. In Vitrinen wurden bedeutende Einzelstücke gezeigt. Das Archiv hatte besondere Bestände in drei Listen erfasst: Bücher und Broschüren – Hängeregister – Marienburger Zeitung.
Die Stadt Hamburg unterstützte das Archiv; Hamburg hatte 1930 die Patenschaft für den Kreis Marienburg übernommen. Im Jahre 1952 wurde die Patenschaft wiederbelebt für den Heimatkreis Marienburg.
Fragen zum Heimatkreisarchiv
Der Marienburger Heimatkreisvertreter beantwortet keine Fragen zum Heimatkreisarchiv. Er teilte am 20. Januar 2018 mit, das Thema „Heimatkreis-Archiv-Marienburg“ sei für ihn „mit Wirkung vom 31.12.2017 unwiderruflich abgeschlossen“. „… alle vier abgeschlossenen Schenkungsverträge mit dem zugehörigen Filmmaterial …“ würden vorerst bei ihm unter Verschluss bleiben.
Der Heimatkreisvertreter übersieht, dass er zur Auskunft verpflichtet ist. Denn er handelte nicht im eigenen Namen, sondern für die Mitglieder des Heimatkreises. Deshalb darf der Heimatkreisvertreter die Verträge nicht unter Verschluss halten, auch nicht „vorerst“.
Warum verweigert der Heimatkreisvertreter die Auskunft? Es gibt keinerlei Anlass zur Annahme, dass Informationen unterdrückt oder Fehler vertuscht werden sollen. Geht es um unkontrollierte Emotionen, um Ärger oder schlechte Laune?   
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