Expertenecke - Marienburg (Westpreußen)

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Hätten Sie's gewußt?

Hoppenbruch wurde im Jahre 1915 nach Marienburg eingemeindet. Die Marienburger dürften zufrieden gewesen sein - und hatten nichts gemerkt. Denn Hoppenbruch gehörte von Anfang an zum Stadtgebiet Marienburgs, war nie ausgegliedert worden und konnte gar nicht eingemeindet werden. Den Bewohnern Hoppenbruchs war es im Laufe der Zeit offenbar gelungen, eine (in Wahrheit nicht vorhandene) "Selbständigkeit" überzeugend darzustellen.

Im Oktober 1852 übergab die Ostbahn die Strecke Marienburg - Braunsberg dem Verkehr. Der Marienburger Bahnhof lag aber nicht in Marienburg, er lag auf dem Gebiet der damals selbständigen Gemeinde Sandhof. Folgerichtig hieß der Bahnhof bis zur Eingemeindung im Jahre 1902 ... nein, er hieß nicht Sandhof, sondern Marienburg. Wie haben die Marienburger das wohl geschafft?

Die Marienburger Zuckerfabrik, 1880 gegründet, lag ebenfalls nicht in Marienburg, sondern in Sandhof. Doch einen Namen wie "Zuckerfabrik Sandhof" hielt man wohl für wenig werbewirksam. Man nannte die Zuckerfabrik also ... "Zuckerfabrik Bahnhof Marienburg".

Die Marienburger Schützengilde feierte im Juli 1854 ihr 500jähriges Bestehen. 72 Jahre später, im Mai 1926, feierte die Schützengilde ihr 575jähriges Bestehen. Hat jemand drei Jahre unauffällig verschwinden lassen?

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